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Anspruch auf Pflegegeld
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Ablehnung des Pflegegeldes
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Sie beantragen für sich bzw. für einen Familienangehörigen Pflegegeld bei Ihrer Krankenkasse (Pflegekasse). Der Antrag ist an keine bestimmte Form gebunden.

Machen Sie sich von dem Antrag eine Fotokopie. 

Die Pflegekasse beauftragt dann den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), einen Hausbesuch bei dem Pflegebedürftigen durchzuführen. Hier werden dem Pflegebedürftigen und der Pflegeperson dann viele Fragen gestellt. 

Über das Ergebnis der Überprüfungen erstellt der MDK ein Gutachten und leitet dieses der Pflegekasse zu. 

Die Pflegekasse teilt dem Pflegebedürftigen dann mit, ob Anspruch auf Pflegegeld „nach ihren Feststellungen“ besteht. 

Bei einer Ablehnung können Sie Widerspruch einlegen und begründen, warum nach Ihrer Auffassung ein Anspruch besteht.

Die Begründung des Widerspruchs sollte erst erfolgen, wenn Sie von der Pflegekasse eine Kopie des Gutachtens des MDK angefordert und erhalten haben. Aus diesem Gutachten können Sie genau ersehen, welche Hilfeleistung bei welchen Verrichtungen der MDK anerkannt hat. Außerdem kann man ersehen, welche Zeit für die Hilfeleistung anerkannt worden ist. 

Nach meinen Erfahrungen besteht nur dann Aussicht auf Erfolg, den Antrag durchzubekommen, wenn bei der Widerspruchsbegründung genau auf jede Verrichtung, für die Hilfe erforderlich ist, eingegangen wird und die Zeiten benannt werden, für die auch tatsächlich Hilfe geleistet wird. Kenntnisse über die Richtlinien der Spitzenverbände der Pflegekassen und über Gerichtsurteile, die eventuell in gleicher Angelegenheit ergangen sind, sollten herangezogen werden. 

Leider kommt es in der Praxis oft vor, dass die Widerspruchsstelle den Antrag auf Pflegegeld ablehnt, obwohl durch eine genaue Angabe des Tagesablaufs (Pflegetagebuch) nachgewiesen worden ist, dass die erforderliche Grundpflege von mehr als 45 Minuten deutlich überschritten wird und somit Anspruch auf Pflegegeld besteht.

Dieses „Vorverfahren“ endet endgültig, wenn die Widerspruchsstelle der Pflegekasse einen Widerspruchsbescheid erlässt. 

Sie haben dann die Möglichkeit, innerhalb eines Monats dagegen Klage einzureichen.

Fordern Sie von mir unverbindlich weitere kostenlose Informationen über den Link "Kontakt"

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